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Ungeführte Wanderungen
Der Wanderweg in Zentral Alaska, ist bekannt für seine außergewöhnliche Aussicht über eine großartige baumlose Landschaft. Diese Drei-Tage-Wanderung ist sehr herausfordernd, weil zum einen das Gebiet sehr bergig ist und zum anderen das Wetter sehr kapriziös sein kann. Das beständige Panorama, seltene Wildblumen und eine beeindruckende Wildnis machen diese Tour zu einem lohnenswerten Trip für gut vorbereitete Wanderer. Die Strecke beginnt und endet an zwei Pässen am Steese Highway (als Start- oder Endpunkt gekennzeichnet). Sie folgt dem Gebirgskamm weg von der Straße über zwei Steppenberge. Die Strecke ist komplett über der Baumgrenze, so dass Wanderer windigen Bedingungen ausgesetzt sind, aber nicht mit Dickicht zu kämpfen haben. Der Panoramablick entlang der Strecke ist spektakulär. Fehlendes Wasser kann zum Problem werden. Wanderer sollten die beiden öffentlichen Hütten entlang der Route nutzen. Wir können Sie an einem der beiden Ausgangspunkte absetzen und Sie am anderen Ende der Route wieder abholen, wenn Sie angekommen sind.
Streckenlänge: 27.3 Meilen = 43,7 km, anstrengend Höhenanstieg: 3000 – 5000 Fuß = 1000 – 1500 Meter Ortz: White Mountains National Recreation Area
Fliegen Sie von Fairbanks nach Bettles, dann nehmen Sie ein Lufttaxi zum Circle Lake, nahe des Quellgebiets vom Alatna River. Wandern Sie hinauf zum Bergkamm, hinaus aus den Wäldern und hinein in die Tundra. Nach dem ersten Tag wird die Wanderung zu einem leichten Spaziergang entlang des Gebirgskamms über einige der glattesten und schärfsten Bergspitzen Alaskas. Verbringen Sie sechs Tage in der Tundra in den Bergen und wandern Sie dann zurück ins Tal, um mit dem Lufttaxi zurück nach Bettles zu gelangen. Fliegen Sie von Bettles zurück nach Fairbanks.
Strecke: individuell gestaltbar National Park: Gates of the Arctic National Park
Diese Wanderung wird auch als geführte Tour angeboten.
Um den Denali Nationalpark am intensivsten zu erleben, sollte man sich diesen Erwandern. Dies kann man zum einen mit leichten Tagstouren unter Nutzung des Bussystems machen. Richtig interessant wird es allerdings erst, wenn man sich für ein paar Tage in das Hinterland des Parks begibt, wofür man allerdings eine Genehmigung – eine so genannte „Backcountry“ Permit - benötigt. Für Wanderungen dieser Art erhalten Sie am National Park Besucher Zentrum (National Park Visitors Center) eine Genehmigung und eine Einweisung zum Verhalten in der Wildnis und zum Umgang mit Bären. Die Genehmigungen bekommen Sie auf der Basis des „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, und nur mit persönlichem Erscheinen, minimal einem Tag vor geplanten Beginn Ihrer Wanderung. Sie suchen sich auf der Karte ein Gebiet aus (oder müssen das nehmen, was übrig ist) und dürfen dann nur in dieser Region wandern (allerdings sind diese - im Englischen Units - genannten Gebiete groß genug, um taglang ungestört wandern zu können). Mit dem Bus fahren Sie zu „Ihrem Gebiet“, für diese Fahrt können Sie einen Platz reservieren (in der Hauptsaison unbedingt notwendig). Wenn Sie eine solche Tour vorhaben, nehmen Sie mit uns Kontakt auf, damit wir Ihnen eine Reservierung machen können. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite Tierbeobachtungen.
Im Denali State Park gibt es mehrere markierte Wanderwege (Trails):
Wanderroute: Troublesome Creek Trail Startpunkt: Troublesome Creek Trailhead Endpunkt: Byers Lake Campground Distanz in km: 24,32 / Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer
Wanderroute: Troublesome Creek / Kesugi Ridge Trail Startpunkt: Troublesome Creek Trailhead Endpunkt: Little Coal Creek Trailhead Distanz in km: 58 / Schwierigkeitsgrad: Schwer
Wanderroute: Kesugi Ridge Trail Startpunkt: Little Coal Creek Trailhead Endpunkt: Byers Lake Campground Distanz in km: 44 / Schwierigkeitsgrad: Schwer
Wanderroute: Kesugi Ridge Trail Startpunkt: Little Coal Creek Trailhead Endpunkt: Ermine Hill Trailhead Distanz in km: 27,5 / Schwierigkeitsgrad: Schwer
Wanderroute: Byers Lake Loop Trail Startpunkt: Byers Lake Campground Endpunkt: Byers Lake Campground Distanz in km: 7,7 / Schwierigkeitsgrad: leicht
Alle Wanderwege (Trails) sind vom Parks Highway (verbindet Fairbanks und Anchorage) aus erreichbar, das Auto lässt man am Beginn des Wanderweges auf dem Parkplatz stehen und trampt am Ende der Tour zurück zum Wagen. Die Wanderwege sind nicht überlaufen und eine gute Alternative, falls keine Genehmigungen für die Wanderungen im Denali Nationalpark verfügbar sind. Frage Sie uns nach Wegbeschreibung und Karten.
Der Wrangell St. Elias National Park ist der größte aller US National Parks. Er befindet sich an der Grenze zwischen Alaska und dem Yukon und gehört zum Weltkulturerbe der UNO. Im Park befinden sich 12 der höchsten Berge Nordamerikas. Im Herzen des Parks liegt McCarthy, eine alte Goldgräber-Geisterstadt, die während der Jahrhundertwende durch Kennicott abgelöst wurde, eine Kupferminenstadt, die aber mittlerweile ebenfalls verlassen ist. McCarthy ist nur erreichbar auf einer 50 Meilen (80 km) langen Schotterstrasse, die allgemein als die schlechteste Strasse in ganz Alaska bezeichnet wird. Sogar wenn die Strasse in einem vermeintlich guten Zustand ist, dauert die Fahrt über 3 Stunden. Wir empfehlen Ihnen daher eher zu fliegen. Im Wrangell St. Elias National Park gibt es keine Wanderwege, aber das Gebiet ist einzigartig zum wandern. In längeren Trockenperioden kann Wassermangel zum Problem werden. Fragen Sie uns nach möglichen Touren im Park.
Im Osten der Kenia Halbinsel (Kenai Pennisula) unweit von Seward Der knapp 13 Kilometer lange Rundweg ist ein spektakulärer Tagesausflug. Der Weg beginnt am Talboden und windet sich anfangs durch Pappel- und Erlenwald, kreuzt Heidekrautwiesen und steigt schließlich über die Baumgrenze hinauf zu einem atemberaubenden Blick über das Harding Icefield. Die Spitze des Trails ist sprichwörtlich ein Fenster zur Eiszeit, bis zum Horizont nur Eis und Schnee, soweit das Auge reicht, nur unterbrochen von Nunataks (über die Oberfläche von Gletschern und Inlandeismassen aufragenden Felsen oder Berg). Dieser Trail ist ziemlich anstrengend, man überwindet pro Meile (1,6 km) ca. 300 Höhenmeter und es gilt mehrere felsige Passagen zu überklettern. Die Wanderung dauert ca. 6- 8 Stunden. Beachten Sie, dass Sie auch hier in Baer Country sind! Viele Touristen wandern nur ein Stück des Weges, so dass es unwahrscheinlich ist, auf Bären zu treffen, sind sie jedoch sehr zeitig oder spät unterwegs, besteht durchaus eine hohe Wahrscheinlichkeit, auf Bären zu treffen.
Ein echtes “Kleinod” der Wanderungen in Alaska. Obwohl in der Hauptsaison ziemlich überlaufen (wird sogar von Joggern mißbraucht) und bei straffen Marsch in einem Tag absolvierbar, sollte man sich doch die Zeit nehmen, um einen Tag zum Lost Lake zu wandern (einfache Wanderung, wenn auch bergauf), oben am See einen Tag und zwei Nächte zu verbringen und die umliegenden Berge besteigen, um am dritten Tag wieder abzusteigen. Distanz 7 Meilen (18,6 km), optimaler Weise am Lost Lake Trailhead beginnend (unweit des Highways) und dann zum Primerose Zeltplatz am Kenai Lake wandern und dort auf dem romantischen Zeltplatz übernachten. Dabei werden ca. 600 Höhenmeter überwunden.
Weitere empfehlenswerte Trails, die aber nur für erfahrene Wanderer geeignet sind:
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| abenteuer-alaska.de | INUKSHUK - Agentur für Abenteuer | 2006-2008 |